TIPPGEBER Vereinbarung - Versicherungen vergleichen und wechseln - v-f-d.de

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Tippgebervereinbarung (AGB)
1. Vertragsgegenstand
Die Tätigkeit des Tippgebers beschränkt sich ausschließlich darauf, Kontaktdaten von potentiellen Kunden mit deren Einverständnis an den Versicherungsmakler weiterzugeben. Er führt weder eine Versicherungsvermittlung (§ 34 d GewO) noch eine Beratung durch.

2. Vergütung
1. Der Tippgeber erhält eine einmalige Vergütung (einschließlich einer etwaig anfallenden Umsatzsteuer). Die Vergütungshöhe bemisst sich auf maximal 15 EUR/Kalenderjahr/empfohlener Kunde.
Auslösend für die Tippgebervergütung ist der Abschluss eines Versicherungsvertrages mit Neukunden, der auf die Tätigkeit des Tippgebers nach 1 zurückzuführen ist. Ferner mussdie erste Prämienzahlung an den Versicherer und die Courtagezahlung durch den betreffenden Versicherer an den Versicherungsmakler erfolgt sein. Die Auszahlung an den Tippgeber erfolgt nach dessen Rechnungstellung/Anforderung.
Dem Versicherungsmakler steht es frei, ob er die Kunden kontaktiert und sich um die Vermittlung von Verträgen bemüht.
2. Das Schicksal der Vergütung des Tippgebers teilt das Schicksal der Courtage des Versicherungsmaklers. Ist der Makler verpflichtet, die Courtage an den Versicherer ganz oder anteilig zurückzuzahlen (z.B. wegen Storno), muss auch der Tippgeber seine Vergütung ganz oder anteilig an den Makler zurückzahlen.

Die Auszahlung erfolgt per Überweisung auf das hinterlegte Bankkonto des Tippgebers. Überweisungen erfolgen nur auf deutsche Bankkonten.
 
3. Nebentätigkeitsgenehmigung/-anzeige
Sofern der Tippgeber eine Nebentätigkeitsgenehmigung benötigt, hat er diese dem Makler vor dem Beginn der Zusammenarbeit vorzulegen.
 
4. Datenschutz
Es wird darauf hingewiesen, dass der Tippgeber die maßgeblichen Datenschutzbestimmungen einzuhalten hat. Er muss insbesondere über alle betrieblichen und geschäftlichen Daten, über die er im Rahmen seiner Tätigkeit Kenntnis erlangt, Stillschweigen bewahren. Zudem sind vertrauliche Daten, Informationen und Unterlagen so zu schützen, dass unbefugte Dritte keine Einsicht nehmen können bzw. keinen Zugriff haben. Diese Pflichten sind auch nach Beendigung dieser Vereinbarung einzuhalten. Der Tippgeber sollte sich vom potentiellen Kunden eine Einverständniserklärung zur Weitergabe von dessen personenbezogenen Daten geben lassen.

6. Schlussbestimmungen
1. Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform. Diese Formerfordernis kann nur durch eine schriftliche Vereinbarung aufgehoben werden.
2. Sollte eine Vorschrift dieses Vertrags unwirksam sein oder durch die Rechtsprechung oder gesetzliche Regelungen unwirksam werden, so hat dies nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrags zur Folge. Die nichtige Bestimmung ist durch eine Regelung zu ersetzen, die dem angestrebten Zweck am ehesten entspricht.
3. Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dieser Vereinbarung sowie Gerichtsstand für alle Ansprüche aus diesem Vertrag ist jeweils Buchenbach.
4. Der Tippgeber ist für die Einhaltung der maßgeblichen - insbesondere steuer- und gewerberechtlichen - Vorschriften, verantwortlich. Die Parteien gehen davon aus, dass die Tippgebervergütung grundsätzlich der Umsatzsteuer unterliegt. Von daher wird die Vergütung stets einschließlich einer etwaigen Umsatzsteuer gezahlt.
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